stephan brenn
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stephan brenn (stephanbrenn)
Die Schönheit des Banalen
Stephan Brenn sammelt, beobachtet,
erforscht, macht Kunst. Er ist ein Entdecker
und Sichtbarmacher von Dingen, die eigentlich
schon für immer verschwunden waren.
Seine Fundstücke erzählen Geschichten
über den Ort, von dem sie stammen und
über eine Gesellschaft, die Wegwerfgesellschaft
genannt wird. Es sind ungewollte,
überflüssige und übrig gebliebene Objekte,
die in ihrer ursprünglichen Gestalt deformiert
wurden. Sie haben Zufallsformen
angenommen, die per se jedoch auch logischen
Gesetzen folgen. Im Nutzungsprozess
werden ihre Gebrauchsformen umgeformt,
dekonstruiert. Die Deformation löst sie aus
ihrem Funktionszusammenhang und macht
sie wieder zu Rohmaterialien der Industriegesellschaft.
Gleichzeitig visualisieren sie
die Magie ihres Verwandlungsprozesses
vom funktionalen Gegenstand zum achtlos
weggeworfenen und doch unbewusst
gestalteten ästhetischen Objekt. Stephan
Brenn öffnet die Augen für die Schönheit
des Banalen, indem er minimal eingreift.
Er arrangiert, ordnet an, komponiert und
unterstreicht die Charakteristik der Zufallsformen,
indem er sie zu einem Dialog untereinander
führt. Durch die geometrischen
Formen Kreis und Rechteck, zu denen er
seine Fundstücke komponiert, gibt Stephan
Brenn den Objekten eine neue, rein ästhetische
Aura. Die Drahtzeichnungen spiegeln
also einen doppelten Formprozess wider. Im
ersten Schritt werden die Dinge durch ihre
industrie-kulturelle Verwendung deformiert
und der Aura ihrer Nützlichkeit beraubt,
dann im künstlerischen Prozess der Auswahl
und Kombination behutsam zu einer
neuen Form zusammengeführt, sodass sie
im Schutz der selbstverständlichen geometrischen
Metaform ihren ganz individuellen
ästhetischen Reiz entfalten können.
Tobias Hoffmann,
Leiter Museum für Konkrete Kunst,
Ingolstadt
Education and activities
- Biography
Vita Stephan Brenn
1961 geboren in Heidelberg
1981-84 Ausbildung zum Kunstglaser an der Glasfachschule Rheinbach
seit 1984 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
1986 - 1991 Styling, Performancekonzept, Eventmanagment bei „living media“, Köln
1991-1997 Mitbegründer der Veranstaltungsagentur „vista event“
1999 „gratisprobe“, Fundstückcollagen jeden Tages aus diesem Jahr
2001 „Kruzifix und Mausefalle“: Ein Fundstückprojekt mit weltlichen Fundstücken
aus dem Kölner Dom, gesammelt über einen Zeitraum von einem Jahr, mit den
Kollegen Thomas Schneider und Martin Kätelhön
2002 „Kruzifix und Mausefalle“: Ausstellung im Studio Dumont , Köln 2002.
Publikation im Dumont Literatur und Kunstverlag
2004 Eröffnung des „museum für verwandte kunst“, Köln, mit Katrin Bergmann
Ausstellungen:
2004 „hirsch und heute“
2005 „hausaltäre“, „plaste und elaste“
2006 „große melodie“
2005 Schirmherr der 1. ministeckiade Kölnab 2005 Ausstellungen – Drahtzeichnung
.2005 Kunstwerk, Köln; „Ausgezeichnet“
2006 Galerie Lutz Rohs, Düren; „Schöne Aussicht“
2006 museum für verwandte kunst, Köln; „Lange Nacht der Kölner Museen“
2007 comme çi comme ça II, vitrine d‘art, Köln; „Verdichtung“
2007 reinraum e. V., Düsseldorf; „Drahtzeichnung“
2007 Schaufenster Julia Seidensticker, Köln; „Lichtspiel-Improvisationen“
2007 Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt; 15 Jahre Museum für konkrete Kunst
2007 museum für verwandte kunst, Köln; Kunstmarkt
2007 artemiade, Köln; „Kunst in den Gärten“
2007 Galerie 68elf, Köln; „Schattenwelten“
2008 museum für verwandte kunst, Köln; „Zeichnung ohne Papier“
2008 blütenweiss im meinblau, Berlin; „ANONYME ZEICHNER N#8“
2008 luminale, Frankfurt; „Lichtlabor + Kritik“
2008 Raum für zeitgenössische Kunst, Zürich; „stephan brenn – drahtzeichnungen“
2008 nominiert für den 1.kiu Kunstpreis art 2.0, Köln
2008 60 Jahre Glasfachschule – 40 Jahre Glasmuseum, Rheinbach; Jubiläum
2008 Ausstellungsraum Jürgen Bahr, Köln; „Welt am Draht“
2008 studio dumont, Köln; 10. artconnectionInstallation von Drahtzeichnungen in Privatsammlungen und im Museum für Konkrete Kunst,
Ingolstadt.Veröffentlichungen – Drahtzeichnung
2006 Gedichtband „43“, Bibliothek Belletristik, Quartheft 01, J. Frank Verlag, Berlin
2007 Stephan Brenn – Drahtzeichnung, Katalog
2008 Kunstadressbuch BBK, Köln
2008 art 2.0, Katalog
2008 60 Jahre Glasfachschule – 40 Jahre Glasmuseum in Rheinbach, Katalog
2008 19. Internationale Photoszene Köln, KatalogStephan Brenn lebt und arbeitet in Köln
Stephan Brenn
Hackländerstr. 20
50825 Köln0221 972 78 27
0177 162 8660www.stephan-brenn.de
stephanbrenn@web.de- Exhibitions
1961 geboren in Heidelberg
1981-84 Ausbildung zum Kunstglaser an der Glasfachschule Rheinbach
seit 1984 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
1986 - 1991 Styling, Performancekonzept, Eventmanagment bei „living media“, Köln
1991-1997 Mitbegründer der Veranstaltungsagentur „vista event“
1999 „gratisprobe“, Fundstückcollagen jeden Tages aus diesem Jahr
2001 „Kruzifix und Mausefalle“: Ein Fundstückprojekt mit weltlichen Fundstücken
aus dem Kölner Dom, gesammelt über einen Zeitraum von einem Jahr, mit den
Kollegen Thomas Schneider und Martin Kätelhön
2002 „Kruzifix und Mausefalle“: Ausstellung im Studio Dumont , Köln 2002.
Publikation im Dumont Literatur und Kunstverlag
2004 Eröffnung des „museum für verwandte kunst“, Köln, mit Katrin Bergmann
Ausstellungen:
2004 „hirsch und heute“
2005 „hausaltäre“, „plaste und elaste“
2006 „große melodie“
2005 Schirmherr der 1. ministeckiade Kölnab 2005 Ausstellungen – Drahtzeichnung
.2005 Kunstwerk, Köln; „Ausgezeichnet“
2006 Galerie Lutz Rohs, Düren; „Schöne Aussicht“
2006 museum für verwandte kunst, Köln; „Lange Nacht der Kölner Museen“
2007 comme çi comme ça II, vitrine d‘art, Köln; „Verdichtung“
2007 reinraum e. V., Düsseldorf; „Drahtzeichnung“
2007 Schaufenster Julia Seidensticker, Köln; „Lichtspiel-Improvisationen“
2007 Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt; 15 Jahre Museum für konkrete Kunst
2007 museum für verwandte kunst, Köln; Kunstmarkt
2007 artemiade, Köln; „Kunst in den Gärten“
2007 Galerie 68elf, Köln; „Schattenwelten“
2008 museum für verwandte kunst, Köln; „Zeichnung ohne Papier“
2008 blütenweiss im meinblau, Berlin; „ANONYME ZEICHNER N#8“
2008 luminale, Frankfurt; „Lichtlabor + Kritik“
2008 Raum für zeitgenössische Kunst, Zürich; „stephan brenn – drahtzeichnungen“
2008 nominiert für den 1.kiu Kunstpreis art 2.0, Köln
2008 60 Jahre Glasfachschule – 40 Jahre Glasmuseum, Rheinbach; Jubiläum
2008 Ausstellungsraum Jürgen Bahr, Köln; „Welt am Draht“
2008 studio dumont, Köln; 10. artconnection- Publications
Veröffentlichungen – Drahtzeichnung
2006 Gedichtband „43“, Bibliothek Belletristik, Quartheft 01, J. Frank Verlag, Berlin
2007 Stephan Brenn – Drahtzeichnung, Katalog
2008 Kunstadressbuch BBK, Köln
2008 art 2.0, Katalog
2008 60 Jahre Glasfachschule – 40 Jahre Glasmuseum in Rheinbach, Katalog
2008 19. Internationale Photoszene Köln, Katalog
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