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O.T. (Sättigung)

Formalästhetisch gesehen besteht diese Video-Zeichnung-Installation aus zwei großen Video-Projektionen, je einer Berglandschaft, die in regelmäßigen Abständen attackiert und gesättigt werden von relativ großen Punkten, in denen zwei Hunde auf Leben und Tod kämpfen, mit eindringlichem, lauten Ton.
In der Mitte des großen Raumes der Kapuziner-Kirche steht eine, von oben mit einem schwachen Lüster-Licht beleuchtete und durch einen Spalt betretbare, Gitter-Konstruktion. An den Gitter-Wänden hängen, von Hobby-Künstlern gezeichnete, mit Graphit gesättigte Berg-Landschaft-Zeichnungen mit dem gleichen Berg-Landschaft-Motiv.

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Der Schrank - H 95 - B 114 - T 51

Durch einen schmalen Spalt zwischen den beiden Türflügeln eines mit Graphit imprägnierten Schrankes sieht man ein Flimmern.
Ein eindringliches Geräusch kommt aus dem Schrank heraus. Langsam gehen die Türen auf und der Blick fällt auf einen mit weißem Hemd und dunkler Hose bekleideten Mann. Fast unbeweglich kniet er unter fließendem Wasser und der nasse Stoff klebt an seinem Körper.
Aus dem Hintergrund eingeblendet taucht eine Figur auf und ihre graue Gestalt bedeckt das erste farbige Bild. Der Kindermörder aus Fritz Langs Film “M - Die Mörder sind unter uns / Eine Stadt sucht einen Mörder” spricht mit ausgeprägter Gestikulation: “Wer weiß denn schon wie es in mir aussieht?” Und dass er sich dann nicht mehr helfen kann, dass er “will nicht - muss!” Der Geräuschpegel seiner Stimme steigt und sein Bild wird klarer.
Zeitgleich verblasst das erste Bild mit einem zurückgehenden Wassergeräusch.
Danach wird der Sprechende leiser und sein Bild verschwindet aus dem Blickfeld.
Der Mann (der Künstler selbst) kniet weiter unter dem fließenden Wasser und das Rauschen wird lauter. Die Türen schließen sich bis zum schmalen Spalt wieder zu.
Nach gewisser Zeit fängt das Ganze von vorne an.

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O.T. (Imprägnierung)

Eine Arbeit in einem Kamin-Fabrik-Raum mit dem Material aus dem gleichen Raum zu machen, hat besondere Reize. Ich wähle also ein schweres, großes Schalungselement und lasse es sanft auf zwei mit Graphit-Honig-Gemisch imprägnierten Kissen, die ich zwischen dem Bauelement und zwei mächtigen Eisenwinkeln (links und rechts) angebracht habe, hoch über dem Fußboden liegen – man könnte fast sagen „schlafen“.
Unter dem Schalungselement stehend erblickt man mit leichter körperlicher Anstrengung, oben in der Mitte zwischen den beiden Kissen, einen mit Schraubzwingen befestigten Monitor. In einem Film, eine Art Videoperformance, ist ein Mann bei einer - man wird sagen seltsamer - Arbeitsausübung zu sehen: ein Kissen und seinen eigenen Körper mit Graphit-Honig-Gemisch imprägnierend. Sicher keine alltägliche Beschäftigung eines Menschen. Mit dem Kran hin und her fahrende schwere Betonblöcke in der Fabrik gehören auch sicher nicht zum Menschenalltag. Beide haben für Außenstehende etwas Befremdendes und Absurdes zugleich.
Kontraste treffen aufeinander – Echo einer Fabrikarbeit auf die künstlerische Arbeit, Honig auf Graphit, schweres Bauelement auf die Weichheit der Kissen – sanft und schmerzhaft zugleich.

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O.T. (Imprägnierung)

Eine Arbeit in einem Kamin-Fabrik-Raum mit dem Material aus dem gleichen Raum zu machen, hat besondere Reize. Ich wähle also ein schweres, großes Schalungselement und lasse es sanft auf zwei mit Graphit-Honig-Gemisch imprägnierten Kissen, die ich zwischen dem Bauelement und zwei mächtigen Eisenwinkeln (links und rechts) angebracht habe, hoch über dem Fußboden liegen – man könnte fast sagen „schlafen“.
Unter dem Schalungselement stehend erblickt man mit leichter körperlicher Anstrengung, oben in der Mitte zwischen den beiden Kissen, einen mit Schraubzwingen befestigten Monitor. In einem Film, eine Art Videoperformance, ist ein Mann bei einer - man wird sagen seltsamer - Arbeitsausübung zu sehen: ein Kissen und seinen eigenen Körper mit Graphit-Honig-Gemisch imprägnierend. Sicher keine alltägliche Beschäftigung eines Menschen. Mit dem Kran hin und her fahrende schwere Betonblöcke in der Fabrik gehören auch sicher nicht zum Menschenalltag. Beide haben für Außenstehende etwas Befremdendes und Absurdes zugleich.
Kontraste treffen aufeinander – Echo einer Fabrikarbeit auf die künstlerische Arbeit, Honig auf Graphit, schweres Bauelement auf die Weichheit der Kissen – sanft und schmerzhaft zugleich.

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O.T. (Imprägnierung)

Eine Arbeit in einem Kamin-Fabrik-Raum mit dem Material aus dem gleichen Raum zu machen, hat besondere Reize. Ich wähle also ein schweres, großes Schalungselement und lasse es sanft auf zwei mit Graphit-Honig-Gemisch imprägnierten Kissen, die ich zwischen dem Bauelement und zwei mächtigen Eisenwinkeln (links und rechts) angebracht habe, hoch über dem Fußboden liegen – man könnte fast sagen „schlafen“.
Unter dem Schalungselement stehend erblickt man mit leichter körperlicher Anstrengung, oben in der Mitte zwischen den beiden Kissen, einen mit Schraubzwingen befestigten Monitor. In einem Film, eine Art Videoperformance, ist ein Mann bei einer - man wird sagen seltsamer - Arbeitsausübung zu sehen: ein Kissen und seinen eigenen Körper mit Graphit-Honig-Gemisch imprägnierend. Sicher keine alltägliche Beschäftigung eines Menschen. Mit dem Kran hin und her fahrende schwere Betonblöcke in der Fabrik gehören auch sicher nicht zum Menschenalltag. Beide haben für Außenstehende etwas Befremdendes und Absurdes zugleich.
Kontraste treffen aufeinander – Echo einer Fabrikarbeit auf die künstlerische Arbeit, Honig auf Graphit, schweres Bauelement auf die Weichheit der Kissen – sanft und schmerzhaft zugleich.

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O.T. (Imprägnierung)

Eine Arbeit in einem Kamin-Fabrik-Raum mit dem Material aus dem gleichen Raum zu machen, hat besondere Reize. Ich wähle also ein schweres, großes Schalungselement und lasse es sanft auf zwei mit Graphit-Honig-Gemisch imprägnierten Kissen, die ich zwischen dem Bauelement und zwei mächtigen Eisenwinkeln (links und rechts) angebracht habe, hoch über dem Fußboden liegen – man könnte fast sagen „schlafen“.
Unter dem Schalungselement stehend erblickt man mit leichter körperlicher Anstrengung, oben in der Mitte zwischen den beiden Kissen, einen mit Schraubzwingen befestigten Monitor. In einem Film, eine Art Videoperformance, ist ein Mann bei einer - man wird sagen seltsamer - Arbeitsausübung zu sehen: ein Kissen und seinen eigenen Körper mit Graphit-Honig-Gemisch imprägnierend. Sicher keine alltägliche Beschäftigung eines Menschen. Mit dem Kran hin und her fahrende schwere Betonblöcke in der Fabrik gehören auch sicher nicht zum Menschenalltag. Beide haben für Außenstehende etwas Befremdendes und Absurdes zugleich.
Kontraste treffen aufeinander – Echo einer Fabrikarbeit auf die künstlerische Arbeit, Honig auf Graphit, schweres Bauelement auf die Weichheit der Kissen – sanft und schmerzhaft zugleich.

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O.T. (Imprägnierung)

Eine Arbeit in einem Kamin-Fabrik-Raum mit dem Material aus dem gleichen Raum zu machen, hat besondere Reize. Ich wähle also ein schweres, großes Schalungselement und lasse es sanft auf zwei mit Graphit-Honig-Gemisch imprägnierten Kissen, die ich zwischen dem Bauelement und zwei mächtigen Eisenwinkeln (links und rechts) angebracht habe, hoch über dem Fußboden liegen – man könnte fast sagen „schlafen“.
Unter dem Schalungselement stehend erblickt man mit leichter körperlicher Anstrengung, oben in der Mitte zwischen den beiden Kissen, einen mit Schraubzwingen befestigten Monitor. In einem Film, eine Art Videoperformance, ist ein Mann bei einer - man wird sagen seltsamer - Arbeitsausübung zu sehen: ein Kissen und seinen eigenen Körper mit Graphit-Honig-Gemisch imprägnierend. Sicher keine alltägliche Beschäftigung eines Menschen. Mit dem Kran hin und her fahrende schwere Betonblöcke in der Fabrik gehören auch sicher nicht zum Menschenalltag. Beide haben für Außenstehende etwas Befremdendes und Absurdes zugleich.
Kontraste treffen aufeinander – Echo einer Fabrikarbeit auf die künstlerische Arbeit, Honig auf Graphit, schweres Bauelement auf die Weichheit der Kissen – sanft und schmerzhaft zugleich.