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The TRASCH CENTER 1987-90, is a group of painters, musicans and other art - activists who share the strong desire to channel and amplify the activities in a non - restrictive Atmosphere.
For that reason, the TRASCH CENTER is a platform for action and animation, to present lots of authentic and strange documents of cultural resistance.
With a certain preference for DaDa, irreal psychology and a multimedial way of action. The TRASCH CENTER till today brings along a mix of contrary projects.
Das TRASCH CENTER1987-90, ist eine Gruppe von Malern, Musikern und Aktionisten, die den starken Antrieb verspueren, ihre Aktivitaeten in offener, nicht dogmatischer Form zu kanalisieren und damit zu verstaerken.Aus diesem Grund hat das TRASCH CENTER ein Forum eroeffnet : als Zentrum für Aktionen und Animationen.Schwerpunkte unserer Trasch - Arbeit sind neo - DaDa - psychedelische Psychologie sowie die Kultivierung multimedialer Ansaezte. Bis heute hat das TRASCH CENTER eine bizarre Mischung der gegensaetzlichsten Projekte hervorgebracht.
Er sass auf der Holzbank links neben den Trockenschleudern, mit dem Rücken zum Fenster und starrte in die Waschmaschine Nummer acht. Hinter seinen Schläfen pochte der Tequila vom Abend zuvor, über ihm brannten die Neonlampen, weil die sowieso Tag und Nacht brennen, und draussen vor dem Fenster, auf dem Spritzenplatz im Hamburger Stadtteil Ottensen, läuteten ein paar Alkoholiker ihre alltäglichen Absturz ein.
>>Wie im richtigen Leben<<, dachte Lothar Mattejat, während er seiner Wäsche zuschaute : Hinter dem zerkratzten Glas der Waschmaschine gurgelte das Wasser hoch. Erst durchsichtig klar, später milchig weiss, dann färbte der Schmutz in den Klamotten das Wasser immer dunkler. Zum Schluss verschwand die Brühe über Abflussschläuche irgendwo hinter der Wand aus Holzimitat, aseptisch und unsichtbar. Und die Kleider hingen sauber, aber kraftlos am Gehäuse der Trommel.
>>Die Welt ist ein Wasch - Center<<, dachte er und fischte das nasse Zeug aus der Maschine. >>Die spülen und schleudern alles, was nach echtem dreckigen Untergrund riecht, bis sie auch den letzten Krümel Leben ausgewaschen haben : Der anstössge Bodensatz rauscht durchs Abflussrohr, und mit dem blassen Rest schmücken sie dann ihre heile Welt. Die machen noch aus jedem Protest eine pflegeleichte Mode.
Und zur Zeit, Anfang `87, schien es tatsächlich, als hätte das Establishment den Kampf gegen die rebellische Jugend endgültig gewonnen : Der Punk war tod, länger schon, hatte sich gespalten in eine Alkoholfraktion, die moderne Ausgabe des Berbers, und in die Hardcore-Variante, die vegetarisch isst, Mineralwasser trinkt und zum Zeichen dafür ein Kreuz auf der Hand trägt. Und beide hatten ihre Kraft verloren. Auch die Häuserkämpfer waren friedlich geworden und kultivierten in ihren erstrittenen Häusern eine verbiesterte Welt, die sich wenig unterschied von der Gartenzwerg-Idylle ihrer Gegner. Allein in der Hamburger Hafenstrasse wucherte noch ein wenig Wildwuchs, aber auch der schien zu zerfallen in verbohrte Politkämpfer und versoffene Stadtstreicher. Keine Frage, es war eine blutleere Zeit. Umso dringender gierte sie nach Infusionen wirklichen Lebens. Die Trend-Scouts griffen alles ab, was nach Neuigkeit, nach Authentizität, dem echten Gefühl und der lebendigen Wut roch : 50er- Revival , 60er- Revival, 70er- Revival, Teds, Mods, Psychs.Noch bevor sich Widerstand richtig formieren konnte, wurde er schon in den Life-Style-Boutiquen verramscht. Der Protest degenerierte zur konsumierbaren Mode. Und die Umlaufgeschwindigkeit dieser Moden war viel zu schnell, als dass sich wirklich etwas hätte zusammenbrauen können.
Die einzigen, die resistent waren gegen das Waschprogramm, lungerten auf dem Platz vor dem Fenster herum oder in U-Bahn-Höfen und pumpten sich voll mit Alkohol oder drückten sich Gift in die Venen. Desillusionierte Protest - Zombies, die entweder durch die Gullis rutschten oder von der Polizei entsorgt wurden, wenn sie zu sperrig waren für die Kanalisation.
Besonders deutlich war das alles in Ottensen. Vor ein paar Jahren noch hatte der Punk dort sein Revier, aber dann war das Viertel in die Waschmaschine geraten. Kritische Kreativeisten/innen nisteten sich ein, We/innenrbeleute, Filmemacher/innen, Fotographen/innen, Journalisten/innen, die ganze linke Schickeria/innen, die früher mal Kämpferisch und jetzt nur noch zynisch war : Underground - Vampire, die am Widerstand schmarotzen, um Authentizität zu saugen, weil sie selbst keine mehr besitzen. >>Die Welt ist ein Waschcenter<<, stellte Mattejat fest, >>und was sie braucht, ist ein Kurzschluss. Dann nämlich öffnen sich die Gullis, und der ganze weggespülte Dreck quillt aus der Kanalisation in die Designerwohnungen hinein, wo er diesen Leuten dann bis zum Hals steht.<< Deshalb gründete er, Frühjahr`87, zusammen mit seinen Freund und Künstlerkollegen Giuseppe Gagliano das TRASCH -CENTER - Altona. >>TRASCH<< ist das Gegenteil von >>Wasch<< : die Kultivierung des Drecks, ein fröhliches Ja zur Kloake, Abfall im Getriebe der Gesellschaft, Dekoration des Untergangs .>>Industrie-Aids<<, wie Mattejat sagt.
In jedem Fall ist es eine Kriegserklärung an alle nassen Lappen, keine gewalttätige, nicht mittels Pflastersteinen, Molotow -Cocktails oder Umlegen von Strommasten, sondern durch Kunst, Witz, individuelle Anarchie, immer hart an der Schmerzgrenze des guten Geschmacks, manchmal auch jenseits von Vernunft oder sozialem Gewissen.
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100 1 Dollar Scheine für 10 Euro zu erwerben
195 gefälschte Strass Steine in den Augenhöhlen von Washington
5 echte Diamanten
der Käufer eines Scheines erwirbt sich das Recht zu erfahren , ob er einen oder zwei echte Steine erworben hat
Die Wahl dies in Erfahrung zu bringen bleibt seine eigene Wahl
willKür
Die Wahl des Willens
has been for sale for some time, as you have seen. The maintenance and ongoing development to keep our non-profit and idealistic platform for contemporary art running and safe from hackers etc. costs money that is no longer there. Because of small investments that are necessary now and the running costs, we will have to shut down with a heavy heart at the beginning of summer on June 21.













