Recent Activities of and on marcel terrani
About me
marcel terrani (terrani)
....Es gibt nur zwei Arten von Kritikern, die mich wirklich fesseln - Die,die alles wissen, und die, die überhaupt nichts wissen - wobei ich mich beim jeweiligen Unterhaltungswert kaum zu entscheiden wage.
- Biography
1969 geboren in köln
1991 Abschluss Ausbildung mediengestalter bild/ton fa.planfilm/köln
1991-95 Artdirector /planfilm köln - axel plantiko/reinhard münchenhagen
1995 Freiberufler grafikdesign/bildende kunst
1996-98 Artdirector at disney / art for architecture - lake buena vista ,fl. gastlehrer disney academy/ artdepartment
1999 gastlehrer adobe academy of media arts/ professor rick fellers
2001 production designer / Film "NULL NULL" bacchus film regie uwe irnsinger
2002 coverdesign columbia records-
2002 coverdesign complete artwork thomas d./ songoku four music - division of sony records
2003 gastlehrer digital art macromedia academy köln
2003 bild " la vie " für romy schneider stiftung, paris
2004 visuelles design " experiment K" - bat british american tabacco hamburg
2004 visuelles design " ich liebe es " Mc Donalds - Phantasialand / Brühl
2004 visuelles design " dressed faces awards " fa. Rodenstock
2005 coverdesign " NINO " Universal music - complete photography and artdirection
2006 COCA COLA / 3 Bilder "artist edition by......"
2006 RED BULL / 1 Bild " artists for red bull "
2006 Design " Bar Goldfinger " Köln
2006 Bild "Annette" für Annette von Droste-Hülshoff Stiftung
2006 tryptichon auftrag für gds kanzlei düsseldorf
2007 auftrag bild " josef winkler" literaturstiftung nrw
2007 coverdesign n. kraemer band
2007 coverdesign blue note records
2007-08 coverdesign stax records- Exhibitions
exhibition2001 Burg Zweifel Bergisch Gladbach
2002 Villa Kultur Köln - SOLO
2003 Nippon Foundation Tokyo
2003 Galerie Jan Schlütter " FAME " Köln
2004 Galerie ARTGALERIE7 Köln " ROT IN DER KUNST "
2004 Galerie ARTGALERIE7 Köln " EAST - NOT WEST "
2005 Sonderausstellung " SONGOKU " im " Studio DuMont "
2005 Galerie Jan Schlütter Köln " Fatale Glamour "
2005 Messe KUNST KÖLN 05 PROJEKT RHEINSCHAU
2006 Sonderausstellung " BUY OR DIE " Barrique Köln
2006 Messe cologne fine art ART MOSKAU
2006 Sonderausstellung " STERNS " Köln
2006 Galerie DIDEH ART GALLERY , Marbella
2006 Galerie FINE ART GALLERY " Best Friends " Düsseldorf
2006 nyland-stiftung köln-solo
2007 ausstellung galerie 68elf köln
2007 ausstellung galerie "lagalerie" luxembourg
2007 ausstellung galerie janedeboy, cap ferret,frankreich
2007 artgalerie 7 "summertime"
2007 ausstellung bad münstereifel
2007 galerie 68elf "photoloft 4 "
2008 ausstellung galerie kunsthuizen Leiden
2008 ausstellung verband öffentlicher banken VÖB
2008 ausstellung bachmann - köln
2008 ausstellung dienert´s - köln
2008 ausstellung marriott hotel köln- Publications
magazin : der philotast/2007 10/10/2007
www.der philotast.de" Warum soll ich denn leiden, wenn ich Kunst sehe?" von Susanne Lang Terranis Bilder fallen auf, bestechen durch ihre Farbkompositionen, schmeicheln dem Auge des Betrachters. Nicht erst dann fragt sich der Betrachter, wie er die Bilder einordnen soll, ob er sie überhaupt einordnen kann. Spontan erinnern sie an Pop Art, jedoch in mehreren Facetten verfeinert. Marcel Terranis Werke stehen in der Tradition der Decollage. Bei einer Decollage im ursprünglichen Sinne werden Werbeplakate manipuliert und zerrissen, diese innovative Technik wurde Anfang der 1950er Jahre von Mimmo Rotella entwickelt und von Wolf Vostell aufgegriffen. Terrani erweitert die Decollage mithilfe digitaler Medien, auch Fotos und Zeitschriften werden zur Erstellung der Collage-Rohlinge benutzt. Der Künstler selbst bezeichnet seine Stilrichtung als Neo Pop Art. Im Umgang mit digitalen Werkzeugen sieht sich Terrani in der Tradition Richard Hamiltons: "Ohne eine Idee geht natürlich gar nichts" (Hamilton im Interview in der Zeitschrift Monopol 4/2007 zu seinem neuesten Buch "Malen nach Zahlen"). So bringt Richard Hamilton, dessen großartige Impulse der Pop Art enscheidend ihren Weg bereiteten, sein positives Verhältnis zur digitalen Kunst auf den Punkt. Für ihn ist der Computer ein Arbeitsmittel, dessen Bedeutung für die moderne Kunst den Werkzeugen Pinsel und Farbe in nichts nachsteht. In diesem Sinne nutzt auch Terrani auf intelligente Weise die Techniken seiner Zeit, denn er lebt im Hier und Jetzt und verarbeitet sein Leben in dieser Welt mit seinen Werken. Die Vorgehensweise beim Entstehen eines Werkes ist immer ähnlich. Aus verschiedenen Medien wird als Rohling eine grobe Collage gefertigt. In digitalisierter Form wird die Collage entfärbt, sie ist dann monochrom. In mehreren Bearbeitungsschritten werden die Werke neu eingefärbt beziehungsweise einzelne bereiche der arbeiten gemalt. Der handwerkliche Aufwand ist für jedes Werk ähnlich, egal, welches Thema aufgearbeitet wird. Zwei Komponenten dominieren den ersten Eindruck des Betrachters: Schönheit und Ästhetik. Erst auf den zweiten Blick entstehen Brüche in der Wahrnehmung, die eine eindeutige platte Deutung unmöglich machen. Oft bieten die Bildtitel Denkanstöße oder in die Bilder sind Textphrasen eingebaut, die zu Verzerrungen führen. Deshalb sind seine Bilder keine reinen Dekorationsobjekte und bestehen aus vielen Facetten. Auf der einen Seite wird Zeitgeschichte durch sorgfältige Recherche chronologisch aufgearbeitet. Die andere Seite bildet eine Collagekunst, die abstrahiert und mit digitalen Mitteln Bilder und Wahrnehmungen des Hier und Jetzt zusammenbringt. Es entstehen Bilder, die mit den oberflächlichen Mitteln der Pop Art versuchen ein Thema vertieft darzustellen. Dabei soll jedoch jede Offensichtlichkeit vermieden werden, auch der Betrachter soll seinen Beitrag zum Gesamtkunstwerk leisten. Nach Terranis Ansicht sind nur 90 % der Bilder fertig, 10 % entstehen durch die Wahrnehmung der Betrachter, die durch persönliche Historie und Erfahrung geprägt sind. Terranis Schöpfungen sind Essays in Bildern, bei denen die Protagonisten Teile ihres Lebens dem Betrachter offenbaren, die oft im Gegensatz zu der über allem schwebenden Farbharmonie der Bilder stehen. Jedes Werk erzählt eine eigene Geschichte, informative Kunst ist getarnt mit Schönheit. Im Bild "Life wasn’t meant to be fair" ist der Lebensweg wie ein Kinderspiel aufgebaut, der Spieler folgt dem vorgezeichneten Weg und macht auf den einzelnen Spielfeldern Rast, bestimmte Aufgaben oder Schicksalschläge werden ihm auferlegt. Dass das Leben in Analogie kein Kinderspiel ist, zeigt die Sprechblase einer Mickeymouse: "Das Leben ist nicht immer fair". Ein Lebensweg ist nicht immer planbar, manche Dinge geschehen einfach, allerdings muss man dem Glück eine Chance bieten und ein Ziel vor Augen haben. Auf das Spiel übertragen, muss ein Protagonist immer wieder würfeln, nie stillstehen. Terrani ist jedoch kein Konzeptkünstler, legt auch keinen missionarischen Eifer in seinen Bildaussagen. Wenn sich die Aussage des Bildes dem Betrachter nicht erschließt, so ist dies durchaus legitim, jeder kann das Werk genießen, ob er sich mit der Bildaussage beschäftigt oder nicht. Wenn eine Kaufentscheidung allein aus farbästhetischen Gründen geschieht, so hat dies auch für den Künstler seine Berechtigung. Dies steht einem elitären Kunstverständnis entgegen, indem der Künstler immer nach Einzigartigkeit strebt.Terrani sieht seine Arbeit als Arbeit für die Zukunft, denn erst dann ist ein Werk in seiner Gesamtheit zu beurteilen und in seiner eventuell gegebenen Einzigartigkeit zu würdigen. Marcel Terrani hält auf geschickte Weise die Balance zwischen einer Kunst, die auf eine gewisse Weise kommerziell ist und einer Kunst, die innovativ ist, provoziert und nachdenklich macht.
has been for sale for some time, as you have seen. The maintenance and ongoing development to keep our non-profit and idealistic platform for contemporary art running and safe from hackers etc. costs money that is no longer there. Because of small investments that are necessary now and the running costs, we will have to shut down with a heavy heart at the beginning of summer on June 21.





